![]() ![]() |
||
Menu |
Der StadtüberblickHome Sankt-Petersburg : HAUPTFAKTEN UND STANDORT Sankt-Petersburg ist nach Moskau die zweiter Stadt Rußlands. Die Stadt wurde im Newa-Delta errichtet. Die Stadt liegt im Nord-Westen Rußlands, in der Nähe von Estland und Finnland. Die Bevölkerungszahl ist 4,6 Millionen. Die Fläche der Stadt ist etwa 606 quadrat Kilometer (als Bundesland - 2000 quadrat Kilometer), davon 58 quadrat Kilometer Wasser. Die Landschaft um St. Petersburg ist sehr reizvoll: Die Felsen und Kiefern der Karelischen Landenge zwischen dem Ladogasee und der Kronstatter Bucht umrahmen die Stadt. Sankt-Petersburg ist der sitz eines russische-orthodoxen Metropoliten. Hier ist Universität sowie Zahl Hochschulen, Institute und Kultureinrichtungen. Im Laufe der Geschichte wurde die Stadt dreimal umbenannt. Im Jahre 1914, mit dem Beginn des ersten Weltkrieges, erhielt sie den Namen Petrograd, und seit 1924, nach dem Tode Lenins, hieß sie Leningrad. Im Jahre 1991 erhielt die Stadt ihren ursprünglichen historischen Namen Sankt Petersburg. Heute ist Sankt Petersburg eine der schönsten Städte der Welt. 15% der Gebäude in Sankt Petersburg - 2400 Gebäude - wurden von der Unesco zu Denkmälern der Architekturgeschichte eingestuft. Damit wird Petersburg in dieser Hinsicht nur noch von Venedig übertroffen. Doch der Stadt fehlt das Geld für die Erhaltung dieser Baudenkmäler. Sankt-Petersburg : GESCHICHTE 1703 wurde die Stadt von Zar Peter dem Große auf der "Haseninsel", zwei Kilometer westlich der im Nordischen Krieg eben den Schweden entrissenen Festungen Nyenschantz und Landskrona gegründet. Sie sollte als Bollwerk gegen schwedische Truppen dienen, aber auch dem fortschrittsfeindlichen Moskau eine moderne, westlich orientierte Stadt entgegen stellen. Peter modellierte die Stadt nach den schönsten europäischen Hauptstädten, und es ist als Russlands "Ein Fenster nach Europa" seit einer langen Zeit verwiesen worden. Die Stadt wurde auf dem Reißbrett geplant und in den Sümpfen der Newa-Mündung innerhalb kürzester Zeit aus dem Boden gestampft. Schon während der Errichtung der Stadt kamen vermutlich Zehntausende Zwangsarbeiter und Leibeigene ums Leben. Später sollte es aufgrund der ungünstigen Lage immer wieder zu Überschwemmungen kommen, bei denen unzählige Bewohner ihr Leben ließen. 1711 übersiedelte der Hof des Zaren nach Sankt Petersburg, 1712 wurde die Stadt offiziell zur Hauptstadt erklärt. Wichtige staatliche Institutionen wie der Senat, der Währungshof oder das Garderegiment zogen in den folgenden Jahren nach. Auch viele Leibeigene wurden in den ersten Jahren aus der Umgebung Moskaus in die Nähe der neuen Hauptstadt zwangsübersiedelt. Der ursprüngliche holländische Name Sankt Piters Burch wurde bald eingedeutscht. Der Name Sankt Petersburg führt sich zurück auf den Schutzpatron der Stadt und nicht etwa auf Peter den Großen. Bis auf ein kleines Intermezzo in den Jahren 1728 bis 1732, als der Hof in Moskau weilte, sollte die Stadt bis 1918 Hauptstadt bleiben. Ende des 18. und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebte die Stadt eine Blütezeit, vorerst vor allem auf kulturellem, später auch auf wissenschaftlich-technischen Gebiet. Theater und Museen, höhere Schulen und Bibliotheken wurden gegründet. 1783 eröffnete das Bolschoj Kamernyj Theater, in dem später die großen Nationalopern Michail Iwanowitsch Glinkas aufgeführt werden sollten. 1819 entstand aus dem Pädagogischen Institut die Petersburger Universität. Schriftsteller und Intellektuelle schlossen sich in literarischen Kreisen zusammen und gaben Wörterbücher und Zeitschriften heraus. Zu den wichtigsten Zeitschriften zählen etwa der Polarstern von Rylejew und Bestuschew oder Puschkins Sowremennik ( Der Zeitgenosse ). In Sankt Petersburg auch begann die Revolution von 1905-1907, die Februarrevolution und der Oktoberevolution. Während des 2. Weltkrieges wurde die Stadt 900 Tage lang von deutschen Truppen belagert, in der Millionen Menschen verhungerten. Am 27 Mai 2003 yahre (die Stadt feierte der Gründungstag am letzten Meisonntag) wurde das 300-jährige Jubiläum der Stadt begangen, wozu im Vorfeld die Altstadt und verschiedene Paläste saniert sowie das legendäre Bernsteinzimmer rekonstruiert wurden. Sankt-Petersburg : DAS KLIMA Im Sommer liegen die Temperaturen bei 20° Celsius, im Winter kann es bis zu -20° Celsius kalt werden. Ein Petersburger hat wegen der häufigen Schauer immer einen Regenschirm dabei. Sankt-Petersburg : DIE WIRTSCHAFT Die zweitgrößte Stadt Russlands, das Verwaltungszentrum des Leningrader Gebiets, ist nach Moskau das wichtigste russische Wissenschafts-, Kultur- und Wirtschaftszentrum. Bereits vor dem ersten Weltkrieg war Sankt Petersburg stark industrialisiert. Sankt-Petersburg : DER STADTPLAN |
|